31012019.

Diese Woche zieht sich so lange wie der Januar sich gezogen hat, länger und länger. Mittwoch früh war ich bereits wochenendreif.

***

Die Schwangerschafshormone machen das alles nicht einfacher, ich bin mürbe, meine Nerven liegen blank. Der Höhenunterschied zwischen Himalaya und Mariannengraben ist nichts gegen dieses Schwanken zwischen Vorfreude und sorgenvoller Spannung.

Die Dunkelheit der letzten Wochen ist dadurch noch stärker geworden. Gestern und Heute bestanden nach der Arbeit aus schlafen und weinen. Erst die Heimkunft des Mannes konnte mich wieder ins Gleichgewicht bringen sowie die damit einhergehende Beruhigung, dass ich nicht alleine bin. Dass da jemand diesen Weg mit mir geht, auch die Holperigkeiten.

***

Wir beschäftigen uns mit Organisatorischem, vornehmlich mit Vorsorge. Patientenverfügungen, Testament, Vollmachten, aber auch ein nachträglicher Ehevertrag, Ausgleichszahlungen für Care-Arbeit und Rentenbeiträge werden hier gerade diskutiert. Nicht das Ob, sondern das Wie.

Der Mann ist Feminist, teilweise stärker als ich, und merkt es nicht einmal.

***

Irgendwann in den letzten sieben Jahren sind wir erwachsen geworden.

***

Und vielleicht geht es ja auch gar nicht darum, glücklich oder zufrieden zu sein, sondern meine inneren Dämonen erst auszuhalten und dann zum Schweigen zu bringen. Während des guten Lebens und mit all den Entscheidungen, die ich so treffe.

Zu akzeptieren, dass uneingeschränktes Glück oder auch Zweifelsfreiheit nicht ohne die Dämonen existieren können. So wie Tag und Nacht ohne einander nicht existieren.

Denn wie sollte ich Glück und Zufriedenheit sonst erkennen?

***

Es wird.

Advertisements

21012019.

Es gehören immer zwei Seiten dazu:

Eine, die es macht.

Und eine, die es mit sich machen lässt.

***

Meine Geduld ist aktuell mit vielem zu Ende, keine großen Themen, eher viel Kleinkram, der sich häuft.

Heute früh war es die Kollegin, die mich seit dem Jahreswechsel liebevoll „Kugel“ oder „Dickie“ nennt, zu der ich meinte, dass ich es weder hören will noch lustig finde, weil ich mich in meinem schwangeren Körper recht unwohl fühle.

Ich machte den unbedachten Kommentar, dass ich die Zeit freudig erwarte, wenn das Kind einerseits aus mir raus und andererseits abgestillt sei, weil ich meinen Körper gerne wieder für mich hätte. Daraufhin hörte ich eine Tirade, dass ich mir Illusionen mache, mein Körper mir nie wieder gehören würde und ich auch „nur eine Mutter wie alle anderen sei“, mir viele Pläne schön reden könne und sowieso keine Chance habe.

Ich atmete tief durch, murmelte etwas von „du hast keine Ahnung, wie dickköpfig ich sein kann“ und wir begannen mit dem Meeting. (Was bedeutet, dass es erst kurz nach 8 Uhr gewesen sein muss und ich verlange hier und jetzt Bewunderung für meine Contenance. Und Kudos an die kinderlose Kollegin, die volles Verständnis für mich äußerte.)

***

Ich habe Illusionen und Wunschvorstellungen zu meiner, unserer bevorstehenden Mutter- bzw. Elternschaft. Natürlich habe ich die und mein Mann ebenso, anders geht es doch gar nicht, denn sonst würde niemand mehr Kinder in die Welt setzen.

Was ich allerdings auch habe, das ist der absolute Wille dieses Elterndings auf unsere ureigene Weise durchzuziehen und zu gestalten, zudem die pure bis auf die Knochen gehende Angst davor, mich selbst zu verlieren und eine riesengroße wutentflammende Abneigung gegen Bevormundungen wie „du wirst schon sehen, bei dir wird es genau so sein, ich weiß es besser.“

***

Die auf mich einprasselnden Projektionen bzw Kommentare von außerhalb sind vielfältig, haben jedoch (fast) ausschließlich mit meinem Körper zu tun:

„Bist du schon dick?“ – „Kugel, Dickie“ – „Bei dir sieht man ja noch gar nichts.“ – „Lass mal sehen, ach, bist du schmal.“ – „Die dicke Zunahme kommt zum Schluss.“ – „Du musst die Schwangerschaft genießen.“ – „Dein Bauch ist aber schon sehr klein.“ – „Das ist bei allen so, finde dich damit ab.“

Vergesst Individualität, Intellekt oder Inhalte. Ich bin in den Augen der Anderen mein Bauch. Ein rundes Ding mit zwei Beinen. Zum Gesicht schaut niemand mehr.

***

Auffallend ist, dass der ganze Bullsh*t von Frauen mit Kindern geäußert wird. Es ist als hätten sich die Aasgeier in der Savanne versammelt und warteten nur darauf, beim Tod ihres flügellahmen Artgenossen Spalier zu stehen. Und ihn dann auszuweiden.

„Wir sind gescheitert, also musst du auch scheitern. Und wir sitzen in der ersten Reihe und schauen zu. Mit Popcorn.“

Unterstützung gibt es für praktisch-organisatorische Themen, „oh, wir haben noch <insert beliebigen abgerammelten Erstausstattungskram> im Keller, braucht ihr was?“, oder Tipps für Secondhand-Ware oder ähnliches, aber wehe eines der Rudeltiere äußert sich, dass es das nicht brauche, dass es etwas Anderes wolle oder nein, das nicht so empfinde und auch das anders machen möchte.

Die Hyänen warten schon.

***

Ich fürchte, die wenigsten Frauen sind sich bewusst, was sie da äußern, was es auslöst und welche Wirkung es auf werdende Mütter hat. Verständnisvoll, empathisch oder unterstützend ist das jedenfalls nicht, auch wenn jede es nur gut gemeint haben will. Ob ich das hören möchte, fragt keine. (Ach, eigentlich wird das eh zu selten gefragt.) Resignierend, Druck aufbauend und ignorant trifft es für mich eher.

Was bleibt ist das Gefühl, bereits vor der Geburt alleine auf weiter Flur zu stehen und nicht nur mit der neuen Situation umgehen zu müssen, sondern auch gegen andere Mütter „kämpfen“, sich gar rechtfertigen zu „müssen“. (Machen wir uns nichts vor, auch das eine großartige Vorbereitung auf die Zeit mit Kind, wenn wir eh nichts mehr richtig machen können.)

All das nur, weil ich zumindest versuchen will, mein, unser eigenes Elternding durchzuführen.

***

Vielleicht habe ich bislang nur Pech mit den kennengelernten Mütterexemplaren, vielleicht gilt aber doch das Prinzip pars pro toto. Vielleicht hadere ich noch zu sehr mit der Rolle, die da auf mich zukommt, vielleicht habe ich auch zu genaue Vorstellungen davon und muss mich noch davon lösen. (Das gibt sich automatisch, lasst mich so lange noch, danke.)

Vielleicht kenne ich mich mittlerweile aber auch gut genug, dass ich durchaus einschätzen kann, was ich brauche, dass es mir gut gehen wird und meiner Familie.

***

Keine Moral.

26122018.

In zwei Stunden fahren Mann, Hund und wir anderthalb anderen wieder vom Weihnachtsbesuch nach Hause.

***

Ich möchte bis nächstes Jahr Weihnachten keinen Rotkohl, keine Ente, keine Gans, keine Rouladen, keine Fertigessensanteile und keine dicke Sauce mehr sehen.

Bis dahin überlege ich mir, ob ich eventuell selbst anfange, die Weihnachtsbewirtung zu übernehmen. Und wenn es nur darum geht, über das Essen selbst bestimmen zu können, es diverser, abwechslungsreicher und für alle passend zu gestalten.

***

Die Schwägerinnenfamilie und wir sind höchstens 24 Stunden kombinierbar. Zu unterschiedlich sind Ansprüche, Ansichten und Lebensvorstellungen. Der Kern und die Wünsche an ein Familienleben ähneln sich dabei durchaus, allein die Umsetzung ist komplett gegensätzlich.

***

Alkohol, speziell Rotwein. Ich stelle fest, dass der Lärm, die Kinder, das Geschwätz, einfach der Familienwahnsinn ohne Alkohol leichter zu ertragen waren. Ich konnte meine Stimmungen und damit auch Sarkasmus und Genervtheitsgrad besser im Zaum halten.

Die ersten beiden Weihnachtstage waren entsprechend angenehmer und lustiger als erwartet.

Leicht fallen mir die Weihnachtstage noch immer nicht, es ist ein Overload, den ich kaum filtern kann und bei dem mir einiges abverlangt wird. Das zu verarbeiten, zu kompensieren und dabei nicht selbst auf Strecke zu bleiben, nur zugunsten der Wünsche anderer, kostet mich viel Kraft.

***

Bald zuhause. Driving home after Christmas.

21122018.

Mich heute früh dabei ertappt, wie ich in Gedanken Streitgespräche führte. Das, was da theoretisch in den kommenden Tagen an unangemessenen Kommentaren oder Übergriffigkeiten zu erwarten sein könnte, bereits durchspielen, parieren und abschmettern. Am Ende dann die große Salve, was ich schon immer mal sagen wollte. – und mich dann gefragt, was zum Teufel ich da eigentlich mache.

Bereits beim Durchdenken war ich so unfassbar wütend und gestresst, dass ich gar keinen Bock mehr auf den Tag, auf diese Menschen, auf Weihnachten und überhaupt hatte. – und weder sie noch ich hatten überhaupt etwas gesagt!

***

Ich fürchte, ich habe mir da eine self-fulfilling prophecy eingeredet. Denn egal, was kommen wird, es wird nicht so schlimm sein wie in meinem Kopf. Mit dem heute nicht-quasi-aber-doch-geführten Streit im Unterbewusstsein, hätte ich jedoch voll überreagiert. Was mich wiederum in allen meinen Ansichten bestätigt hätte, dass es nämlich alles ganz furchtbar und überhaupt sei!

Ähem.

***

Ich bin nicht sehr schlagfertig, erst recht nicht, wenn ich verunsichert bin und nicht einschätzen kann, wie etwas zu mir Gesagtes gemeint sein könnte. Daher habe ich mir irgendwann einmal diese Kristallkugel-Gespräche angewöhnt. Ich habe dadurch ein gewisses Maß an sicherem Auftreten gewonnen, (sogar ein sehr großes, wenn ich anderen Glauben schenken darf) aber eines ist nicht passiert: Die ausgedachten Gespräche sind nie, nicht einmal, wirklich so eingetreten.

***

Konnte ja keiner ahnen, dass in meinem Kopf ein derartiges Eskalationspotential herrscht. (Doch, ich, aber blinde Flecken, Selbsterkenntnis und so, haha.)

Und jetzt? Ich versuche mich heute aus diesem Hamsterrad in meinem Kopf zu befreien. Es schwingt noch immer der Gedanke mit „und was wenn sie das und das sagen?“ Ja, werden sie, oder auch nicht. Oder was anderes Dummes, höchstwahrscheinlich.

Ich versuche mich zu beruhigen, es auf mich zukommen zu lassen, mich zu entspannen (Ahahahaha. Haha. Ha.) und offen zu sein. Jetzt ist jetzt und dann ist dann. Vielleicht werden es ja doch ganz schöne Tage.

***

It’s in your head. In your head.

08102018.

Ich finde es sehr berührend, dass der kleine Hund, wenn es ihm schlecht geht, zu mir getappst kommt. Dann hängt alles an ihm nach unten, was nur hängen kann, und er wirkt so hilflos. Das ist herzerweichend, wie er sich dann an mich drückt oder den Kopf an mir vergräbt.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass er sich in solchen Fällen bislang noch jedes Mal vor meine Betthälfte oder meine Füße übergeben hat. Irgendwas ist immer.

***

Heute zum ersten Mal das Kind, mein Kind, unser Kind im Ultraschall gesehen. Nun, es wird ein Gummibärchen. Passt.

Zum ersten Mal zudem richtig Freude und Aufregung empfunden.

***

Mir wurde nahegelegt, mich dringend um eine Hebamme zu bemühen, ich sei schon recht spät dran. Überhaupt waren die Helferin und auch die Ärztin überrascht, dass ich das Ausbleiben meiner Periode abwartete, bevor ich einen Test machte. Das sei heutzutage nicht mehr bzw nur noch selten üblich unter den jungen Frauen. Durch meine Suche nach einem Frauenarzt (17 Praxen habe ich abtelefoniert) und die daraus resultierende Wartezeit bis zum Termin, waren zusätzliche Wochen ins Land gegangen.

Ich formuliere es mal vorsichtig: das System stinkt, wenn mir in der 9. SSW geraten wird, mich zu beeilen, da ich sonst keine Betreuung mehr finden werde. Es stinkt zum Himmel, ganz und gar.

***

Vieles davon war mir bereits bekannt und es gab einige Überlegungen in mir, nach denen ich aufgrund dieser Umstände von einer Schwangerschaft absehen wollte. Das Gesundheitssystem als Verhütungsmethode.

***

Es geht voran.

07102018.

Kurz überlegen, welches Datum und welches Jahr wir heute haben, ach, so lange ist es doch noch nicht her, dass ich schrieb, und doch, gefühlt eine Ewigkeit.

***

Der Mann und ich werden Eltern. Das wirft mich vollkommen aus der Bahn, körperlich und seelisch. Ich bin vollkommen zerrissen, genießen oder ekstatisch freuen geht noch nicht so wirklich. (So, jetzt ist es raus.)

Es ist erst irgendwann Anfang Mai so weit (guter Monat, mein Kind!), ich habe also noch etwas Zeit zu eruieren, wie ich beruflich verfahren soll, da mein Vertrag befristet ist und mitten in der Elternzeit, im Mutterschutz (wie heißt das jetzt eigentlich genau?) enden wird und ich dann im schlimmsten Fall wieder arbeitslos dastehen werde.

Ich habe zudem ausreichend Zeit mich an dieses Alien in meinem Körper zu gewöhnen, das mir bislang Essen und Trinken sehr verleidet. Der Übergang von hungrig-schlecht-und-schwindelig zu satt-schlecht-und-kotterig ist fließend, keine Ahnung also was mein Körper so von mir will, ich probiere halt aus, hilft ja alles nix. (Vollmilchnussschokolade ist super, Cashewkerne und salzige Kekse wie TUC auch, gerne in Kombination. Kaffee geht zu meinem Leidwesen gar nicht mehr, überhaupt trinken, Alter, es ist ein Graus.) Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass Krokodile die bessere Wahl der Brutaufzucht getroffen haben.

Der härteste Brocken ist der Wahnsinn in meinem Kopf, die Angst, dass ich „werde wie meine Mutter“. Sie hat für mich gesorgt und mich beschützt, jedoch hatte (und habe) ich äußerst selten das Gefühl, dass sie meine Bedürfnisse gesehen hat oder sieht, und statt diese abzutun, auch annehmen und stehen lassen kann. Vermutlich ist das der Kern, ich denke da schon etwas länger daran herum, auch in Bezug auf die Geschichte mit meinem Bruder Anfang des Jahres, die auch noch nicht gelöst ist, und wo war ich doch gleich?

Es kommt hinzu, dass ich mich seit ich Teenager bin, dagegen gesperrt habe, „nur Hausfrau und Mutter“ zu werden. Und ich steuere gerade mit Lichtgeschwindigkeit darauf zu, siehe den Punkt mit der beruflichen Situation. Das macht mich richtig fertig. Mir ist übrigens klar, wie despektierlich und hochmütig das klingt, und genau so ist es in diesem Zusammenhang auch aufzufassen. Ich weiß, dass ich keine große Karriere im klassischen Sinne mehr starten werde. Mein Verstand weiß, was Hausfrauen und Mütter alles leisten müssen. Ich weiß, dass Hausfrau und Mutter heutzutage anders gelebt werden kann als in der Generation meiner Mutter. Ich weiß, dass es nicht zwangsweise mit Verdummung des Verstandes und mit Auflösung meines Ich einhergeht. (Da manifestiert sich gerade ein absolutes Schreckensbild vor meinem inneren Auge. Was einem halt so eingetrichtert wird, von Gesellschaft und Co. an sozialen Bildern, Erwartungen, Rollenklischees, Vorurteilen, Abwertungen.)

Aber, Herrgott, ich hatte mir vieles anders vorgestellt und es ist vieles anders gekommen, nicht schlechter, nicht besser, nur anders, und das ist gerade alles etwas viel. Völlig normal, habe ich mir sagen lassen.

Ich blicke also, wie gewohnt, vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Das wird schon alles werden. Irgendwie.

***

Mut ist, der Angst ins Auge zu sehen statt sie zu leugnen.

29082018.

Meine Mutter hat sich mit 77 Jahren ihr erstes Smartphone gekauft. Ich schwanke zwischen Bewunderung und Genervtsein.

Gefühlt ist die Distanz zwischen meinem Elternhaus und mir geschmolzen, quasi nicht mehr existent. Es ist als würde mir über die Schulter geschaut werden, als würde wieder gewertet werden, als hätte ich alle Kontrolle abgegeben. Als wäre ich nicht 700km entfernt, sondern 700m.

Der erste Impuls war „blockieren“, wenn ich sehr ehrlich bin – und das schmerzt -, dann war es ein „nicht mehr ins Leben lassen wollen“. Nichts mehr kaputt machen lassen durch Meinung, Wertung und ähnliche Übergriffigkeiten.

Ich bin 34, eigentlich sollte ich doch darüber hinweg sein. Oder?

***

Nachträglich zum Besuch meiner Schwester der Gedanke, wie skurril das Leben sich entwickelt hat, indem sie, die sich so sehr gegen Regeln und Vorschriften der Altvorderen gewehrt hat, nun an eben diesen, anderen, ähnlichen Gesetzmäßigkeiten festzuhalten sucht.

***

Gestern auf dem Fahrrad einer Frau begegnet, die so eine helle und zuversichtliche Ausstrahlung hatte, dass es mich durch den ganzen Tag trug.

Die Augen, das Lächeln, so groß und wohlgesonnen. Das war schön. Hach.

***

Im Zweifel hilft unter dem Kirschbaum liegen und in den Himmel zu gucken.

Unerheblich dabei die Größe des Kirschbaums.

***

Ich bin unglaublich privilegiert, dass ich die aktuelle politische Lage größtenteils ignorieren kann bzw konnte. Das überfordert mich, der Hass überfordert mich. Ich habe keine Idee, wie ich, wir, die Gesellschaft gegen die Nazis, die unsere Demokratie infiltriert haben, vorgehen können.

An anderer Stelle und zu anderer Zeit schrieb ich, dass Demokratie aushalten können muss. Ich fürchte, dass diese Zeiten nicht mehr sind.

Es ist (spätestens jetzt!) die Zeit, sich zu empören, aufzubegehren und dem braunen Dreck die Stirn zu bieten. Laut und stark.

***

Empört euch!