04122019.

Heute beim Frühstück seit langem mal wieder zwei Blogs aus meiner Leseliste gelöscht, deren unterschwelliges Aufopferungs-Selbstmitleid-Mitgefühl/Bewunderungerzwingendes Gebaren mich so dermaßen triggert, dass ich davon seit längerem ein paar Wochen richtig miese Laune beim Lesen bekomme.

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Das Schwierige an Veränderung ist ja, dass zuerst erkannt werden muss, was der störende Punkt ist, dann wie ich selbst das ändern kann und zuletzt halt die Umsetzung. (*)

Wenn ich also meinen Blogreader anmeckere, „wenn es dir nicht passt, wie das läuft, ändere es wieder oder halt endlich die Klappe, du hast es selbst so gewollt, aber herrgottsakra hör mit dem Gejammere auf“, dann weiß ich, dass ich dringend meine Feedreaderliste leeren aufräumen muss.

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Selbst die Veränderung sein. (*brechreiz*)

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(*) Ich WEIß, dass das von außen sehr einfach zu sagen ist. Ich WEIß, dass es nicht immer so einfach ist, wie es von außen aussieht. Ich WEIß, dass es bei vielen freiwillig selbst verschuldet ist und dass sie das vielleicht auch brauchen, so als unterbewusstes Anerkennungsdings. Es nervt mich trotzdem tierisch. So grundsätzlich. Lasst mich.