04122019.2

Was ich übrigens schätze, wie ein Furunkel am A**** sind Herrschaften, die mir auf joviale und großmütige Art und Weise erklären, wie mein Kind, mein Hund oder das Leben allgemein funktionieren.

Der Herr heute bei der Hunderunde, der mir großzügig erlaubte, meinen Retriever im Landschaftsschutzgebiet (!) mit Leinenzwang (!!) loszumachen, um mit seiner leinenfreien tauben (!!!) Hündin zu spielen, von der er nicht einmal gemerkt hatte, dass sie weg war (ich habe keine Ausrufezeichen mehr übrig) und der mir dann versicherte, dass ich übertreibe, wenn ich sage, dass mein Hund dann ausbüchst und auf Jagd geht, dieser Herr kann also froh sein, dass mein Sohn schlief, sonst wäre ich laut geworden.

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Was mich am meisten daran ärgert, ist dass ich mir von ihm das Gefühl vermitteln ließ, inkompetent und unfähig zu sein.

Obwohl ich alles richtig gemacht und mir nichts vorzuwerfen habe.

Wütend auf mich selbst. Aber seien wir ehrlich, wir können alle froh sein, wenn diese jovial-wohlwollend predigenden patriarchalen Menschen aus unseren Unternehmen und der Gesellschaft verschwinden. Herrschaftszeiten.

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Dafür nicht nur mit Pferden, Ziegen und Hühnern belohnt worden, sondern auch mit Wildgänsen und Rehen in goldener Nachmittagssonne.

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Ab mit dem Kopf!