16052018.

Bei meinen Kolleginnen macht das Buch „Das Café am Rande der Welt“ die Runde. (Ich habe es auch gelesen und mir jeglichen Kommentar, dass das ja eine ganz miese Kopie vom „Restaurant am Ende des Universums“ sei, verkniffen.) Die Gespräche hinter dem Tresen des Spielwarenladens drehen sich entsprechend derzeit um Spirituelles, um „Warum bin ich hier?“, um Leben und Tod und das ganze Drumrum.

Dabei kam folgendes zu Tage: (Mindestens) Eine der Kolleginnen bereut die Entscheidungen ihres Lebens sehr, eine ist, Zitat, „bislang ganz im Reinen“ mit sich, eine sagt „Fehler kommen vor, abgerechnet wird am Ende“. Eine der Damen ordnet sich selbst der Esoterik zu. Eine glaubt an das Universum, mindestens eine hat panische Angst vor dem Tod. Der Gedanke an Wiedergeburt stößt sowohl auf skeptische Ablehnung als auch auf heftige Anzweiflung wie auch auf vorsichtige Akzeptanz. Keine der Damen glaubt an den christlichen Gott und die damit verbundene Vorstellung von Himmel, Hölle, Wiederauferstehung der Toten. Die Idee des Werkes nach dem Lustprinzip bzw dem Erfülltheitsprinzip zu leben wird einerseits als realitätsfern eingestuft, andererseits auf einer höheren Ebene als eine Art „Roter Faden“ anerkannt. Bei der Angst vor dem Tod helfe auch nicht der Gedanke an ein erfülltes oder gefülltes Leben, so eine Kollegin. Die Frage wird gestellt, wie man das macht zu glauben, wenn keine Beweise vorhanden sind?

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„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“

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