07052018.

Endlich warm, endlich Sonne, was passiert? Nix, weil der Kreislauf nicht mitmacht. –

Was ich meinem Körper wirklich übel nehme, sind seine Wehwehchen und Fisimatenten. Nie ist es, toitoitoi, „etwas Ernstes“. Es sind schwarze Flecken vor den Augen, die den Blick trüben. Es ist Schwindel, der mich schwanken lässt, selbst wenn ich auf dem Boden stehe. Es ist latente Übelkeit durch zu schnelle Bewegung. Es ist Kopfschmerz durch zu viel Lautstärke und zu viele Menschen. Es wird Migräne und Defokussierung, wenn ich diese Zeichen ignoriere. Es ist nichts nachweisbar, nichts oberflächlich Sichtbares. Aber es führt dazu, dass ich heute lieber die Öffis nutze trotz Sonne und Wärme, weil ich mich nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren kann, weil ich schauen muss, dass ich nicht vielleicht doch vom Rad plumpse.

Mich in meinen Elfenbeinturm einschließen ist übrigens keine Option, denn umso anfälliger werde ich. Die Kunst ist es, den Mittelweg zu finden und akzeptieren, was ich nicht ändern kann. (Zumindest nicht endgültig, beeinflussen geht ja immerhin.)

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