19072017.

Mir rennt die Zeit davon. In den nächsten vier Monaten werde ich wieder arbeiten, ein 144m²-Haus renovieren, einen 900m²-Garten auf den Winter vorbereiten, mehrere Bäume abholzen, zwei Hochzeiten besuchen, wirhabendadieseirreIdee – vielleicht die eigene vorzubereiten und durchzuführen, entsprechend vielleicht zwei Familien zu beherbergen und zu bespaßen, binicheigentlichdesWahnsinns?, zwischendurch noch einmal umziehen und irgendwann auch noch essenschlafennähenlesenschreiben, achja, und mit dem Hund rausgehen.

Ich zwinge mich alles Schritt für Schritt zu machen, obwohl es mir nicht schnell genug geht, ich nicht genug Zeit habe, mir dieses und jenes durch den Kopf schwirrt, das beachtet und bedacht und organisiert werden will, und das ich auf keinen Fall vergessen darf und sofort erzählen muss, weil die innere Unruhe mich antreibt, weil es doch sonst nicht schnell genug geht, denn wenn es erst einmal gedacht ist, muss es raus aus dem Gehirn, muss ausgesprochen werden und wenn es ausgesprochen ist, muss es direkt umgesetzt oder aufgeschrieben werden, sonst ist es weg. Was weg ist, wird ersetzt, darf nicht sein, sonst wird es von neuem gedacht und der Kreislauf beginnt von vorn, Kapazitäten werden blockiert, denn alles was einmal war, muss, nein, darf nicht wiederholt werden, denn ich habe es ja bereits bedacht und das wäre Verschwendung von Ressourcen und trotzdem arbeitet es unaufhörlich und es geht nicht schnell genug, und wir haben doch keine Zeit.

Manchmal ist es anstrengend in meinem Kopf.

 

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