09042017.

Es stehen große Ereignisse bevor. Heirat, Haus, Heimat aufbauen. Wir denken darauf herum, käuen wieder, bekommen ein Gefühl dafür, was genau und wie wir es wollen. Nichts ist fest, alles noch vage, allerdings sind es Lebensthemen, die uns beschäftigen. Es ist als hätte der kleine Hund eine Tür in mir aufgestoßen, so dass ich mich endlich traue, mich mit langfristigen Bindungen auseinander zu setzen. 

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Einer der schlimmsten Alpträume meiner Kleinkindzeit, ist der, in dem meine Mutter mich an unserer Straße vergisst und ich sie nicht wiederfinde. Vielleicht hat sie mich auch gar nicht vergessen, ich stehe jedoch da und warte auf sie. 

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Tatsächlich ist so eine Situation meiner Erinnerung nach nie eingetreten. Schon weil wir an einer sehr befahrenen Hauptstraße wohnten und ich im Traumesalter nicht alleine auf die Gasse gedurft hätte. Meine Eltern feierten vor einiger Zeit ihre Goldene Hochzeit, und auch meine Geschwister haben die Silbernen schon voll. 

Es gibt für mich keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb ich derart Bammel vor Verbindlichkeiten, Bindung in fester Form, vor Festlegungen habe.

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Ich muss mich nur entscheiden. Und habe es doch schon längst getan. 

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