Übergangszeit.

In 11 Tagen ziehen wir vom einen Ende der Republik ans andere Ende, diesmal die norddeutsche Version. Nun ändert sich alles wieder schneller als zunächst erwartet. Ich kann diesen Übergangszeiten wenig abgewinnen, sie verlangen mir ein Höchstmaß an Anstrengung und Energie ab, das für mich schwierig aufzubringen ist. Die Kisten packen sich am besten in kleinen Einheiten, alles auf einmal ist zu viel. Zudem lässt mich eine fiebrige Erkältung in der Luft hängen – atmen, sprechen, erst recht denken fällt mir schwer. Also versuche ich zu funktionieren, meine Ungeduld, die alles auf einmal und sofort möchte ebenso im Zaum zu halten wie die selbstverleugnerischen Kräfte in mir, denen nichts gut genug ist und die Perfektion erwarten. Es wird gehen und es wird gut werden. In diesem Fall gilt: ich mache es mir einfach. Weswegen wir auch ein Umzugsunternehmen engagiert haben, das die schlimmsten Aufgaben übernehmen wird. Der Mann ist im Gegensatz zum letzten Mal vor Ort und nicht bereits im neuen Leben, dementsprechend ist er mein Sicherheitsnetz. Wir werden noch einmal Prag besuchen, die Goldene, um es uns gut gehen zu lassen und unsere Seelen auszulüften. Es wird.

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