genieße.

Heute handelte es sich um einen 12-Uhr-Tag. Zwar kam ich kurz vor zwölf geduscht, geschniegelt und gestriegelt aus dem Bad, aber auf die knapp zwanzig Minuten kam es nun auch nicht an. Selbstvorwürfe beherrschen dann meine Gedanken, unabhängig davon, dass mir das Liegenbleiben heute tatsächlich einmal gut getan hat. Ich habe mir selbst Gutes getan: frische Brötchen geholt, neue Musik gehört, das Internet leer gelesen, solche Sachen. Mit einem Unterschied: Ich habe es heute geschafft das alles zu genießen. Auch meinen Besuch in der örtlichen Bibliothek, allerdings war das noch nie ein Problem für mich. Bibliotheken waren schon immer mein go-to-place, wenn es mir schlecht ging, wenn ich mich vor der Welt verstecken wollte oder wenn einfach alles zu viel war. Das hat sich gut angefühlt. Die ganze Gesamtsituation kann ich aktuell nicht ändern oder gar eine Änderung erzwingen. Was ich zu gerne würde. Zu gerne würde ich mich doch anpassen, in die Konventionen der Gesellschaft einfügen wollen. Auf der anderen Seite erscheint mir das allerdings auch nicht allzu erstrebenswert. Nach wie vor bin ich ratlos, in welche Richtung sich das alles bewegen wird. Was kommt da noch auf mich zu?

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